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Programm Freitag, 29.10.2010


audio obscura

Hartmann & Kamps Duo-Projekt

Das frische Duoprojekt der beiden Hamburger Musiker Hans-Christoph Hartmann (Saxophon) und Joachim Kamps (Klavier) will so recht in keine Schublade passen.
Konzeptionell durchdachte Themen stehen neben improvisierten Ausbrüchen, die mit vollem Risiko der Spontaneität des Moments Rechnung tragen. Die körperliche Freude am Groove ist in ebenso elementarer Bestandteil wie der geistig durchdrungene Nachgeschmack eines komplexen Klangs. Wer keine Schubladen braucht, kann hier ein musikalisches Abenteuer anfangen. Ein ganzheitliches Musikerlebnis - trotz der Vielfalt seiner Elemente !

Hans-Christoph Hartmann, geb. 1968 in Lübbecke, studierte an der Universität Bremen Musik und beschäftigt sich seit dieser Zeit mit verschiedensten Bereichen der improvisierten Musik. 1995 gründete er das Trio Holstenwall und erarbeitete im Auftrag des Mobilen Kino Niedersachsen eine Musik zum deutschen Stummfilmklassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“. Weitere Tourneen mit dem Duo Klangsplitter folgten zu Carl Mayers Kammerspiel „Scherben“ und zu F.W. Murnaus Klassiker „Nosferatu“.
Seit Januar 2006 arbeitet Hans-Christoph Hartmann als freiberuflicher Musiker in Hamburg und experimentiert mit Stefan Hentz am gemeinsamen Kurzfilmmusikprojekt TrashTone. Im November 2006 wurde eine Theatermusik von Hans-Christoph Hartmann zu dem Stück „World Slum Love“ der Schauspielerin Isabel Navarro auf Kampnagel/Hamburg aufgeführt. Weitere Vorstellungen folgten im November 2008 in der Bremer Schwankhalle.

Joachim Kamps, geboren 1958 in Berlin-Charlottenburg, lebt als Pianist und Musiklehrer in Hamburg. Er studierte an der Hamburger Musikhochschule, u.a. bei Dieter Glawischnig und sammelte umfangreiche Erfahrungen aus den Bereichen Klassik und Jazz. 1987 lebte und arbeitete er neun Monate in New York.
Kamps ist ein Pianist, der Erfahrungen mit den Vätern der Moderne gemacht hat, Anklänge an Debussy oder Webern werden spürbar, ebenso wie die Auseinandersetzung mit aktuellen Strömungen. Auf der Suche nach dem eigenen Ausdruck verlässt er die eingetretenen Pfade und bleibt Grenzgänger zwischen Neuer Musik und Jazz.

www.myspace.com/audioobscura

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